Das Erwachen des Herrn Kukas

"Vom Unmenschen gibt es keine Verkleinerungsform, und dabei gibt es so viele Unmenschen."

Sigbert Latzel


Thomas Kuka kam über eine seltsame Erfahrung nicht hinweg, die er in seiner Kindheit gemacht hatte und von der er nicht genau wusste, ob sie endlich doch nur ein Traum gewesen war.

Damals hatte er das Gefühl gehabt, erwacht zu sein und das Bett unmöglich verlassen zu können, da es schien, dass überall um seine Schlafstätte herum Mauern seien. Bis auf einen schmalen Spalt tiefroten Lichts in unbestimmbarer Höhe über ihm herrschte tiefste Dunkelheit. Der Spalt glich einer Sichtleiste und verhieß dem Knaben nichts Gutes. Thomas war einfach liegengeblieben und vielleicht wieder eingeschlafen oder der Traum war ausgeträumt. Jedenfalls hatten die Mauern sich nach dem Erwachen des neuen Tages aufgelöst.

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